Halteverbotszone in Berlin Hellersdorf beantragen
Ein Halteverbot ist hier schnell eingerichtet und selten das eigentliche Problem: In der Großsiedlung steht der Wagen fast immer, entscheidend ist der Weg vom Halteplatz bis zur Wohnungstür. Wir stellen den Antrag bei der zuständigen Behörde, lassen die Schilder rechtzeitig stellen und messen vorher die Strecke dahinter. Beides steht im Angebot.
- Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde im Straßen- und Grünflächenamt, Schkopauer Ring 2, 12681 Berlin
- Formloser Antrag ohne Formular und ohne Online-Verfahren, Bearbeitung rund vier Wochen
- Die Schilder müssen mindestens drei volle Tage stehen, Bundesverwaltungsgericht vom 24.05.2018, 3 C 25.16
- Amtsgebühr ab 21,00 Euro, je nach Umfang und Dauer der Zone
Halteverbotszone: was das kostet
Erreichbar an Werktagen von 09:00 bis 18:00 Uhr im Büro. Der Festpreis steht nach dem kostenlosen Aufmaß fest.
| Posten | Was dazugehört | Preis |
|---|---|---|
| Halteverbot an einer Anschrift | Antrag rund vier Wochen vorher, Schilder vier Werktage vorher | ab 57 € |
| Halteverbot an beiden Anschriften | Antrag, Aufstellen und Abholen inbegriffen | ab 90 € |
| Möbellift bis zur vierten Etage | Halbtags, Bedienung inbegriffen, höhere Geschosse nach Aufwand | ab 179 € |
| Klavier oder Flügel bewegen | Vier Kräfte, Rollbrett und Gurte | ab 187 € |
Wie viele Meter und wie viele Tage beantragt werden
Eine Halteverbotszone wird nach Länge und Dauer beantragt, und danach richtet sich auch die Gebühr: Die Behörde berechnet ab 21,00 Euro, je nach Umfang und Dauer. Beantragt wird so viel Fläche, wie der Wagen samt Rangierraum braucht, und in der Regel für einen einzigen Tag. Zwei Zonen an zwei Anschriften sind zwei Vorgänge, auch wenn es derselbe Umzug ist.
Zuständig ist die Straßenverkehrsbehörde im Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamts, Schkopauer Ring 2, 12681 Berlin, mit einer Sprechzeit am Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung. Der Antrag ist formlos, es gibt weder ein Formular noch ein Online-Verfahren, und die Bearbeitung dauert rund vier Wochen. Die Behörde erteilt dabei nur die Anordnung; die Schilder stellt sie nicht, das übernimmt eine Firma. Wer selbst beantragt, sollte diese vier Wochen einplanen, bevor der Umzugstermin fest zugesagt wird.
Der Halteplatz ist der Anfang, nicht das Ziel
Hier dreht sich die übliche Erzählung um. In der Großsiedlung sind die Straßen breit genug, ein Halteplatz findet sich fast immer, und trotzdem entscheidet nicht er über den Aufwand, sondern die Strecke dahinter: der Weg über den Fußweg ins begrünte Blockinnere, die Stufen vor dem Hauseingang, die Kabine, die nicht jedes Stück nimmt. Wir schreiten diese Strecke beim Aufmaß ab und halten sie im Angebot fest, statt sie zu schätzen.
Es gibt außerdem Lagen, in denen auch eine bewilligte Zone nichts nützt, und die klären wir vor dem Antrag statt danach. Dann geht es nicht darum, wo der Wagen steht, sondern wie die Ladung von dort zur Tür kommt. Wenn absehbar ist, dass der Weg lang wird, ist eine zusätzliche Kraft zu ab 25 € je Stunde meistens günstiger als eine zweite Zone an derselben Straße, weil sie den Umzugstag insgesamt verkürzt.
- Auf der Trasse der Straßenbahnlinien M6 und 18 ist kein Halteplatz möglich
- Am Boulevard Kastanienallee, rund 1.000 Meter Fußgängerbereich, kommt kein Fahrzeug vor die Tür
- Liegt der Aufgang im Blockinneren, zählt nicht die Zone, sondern die Strecke bis zur Tür
- Bei schmaler Grundstückszufahrt in Kaulsdorf oder Mahlsdorf steht der Wagen an der Straße
- Kommt ein Möbellift dazu, ist ein zweiter Antrag nötig, nämlich die Sondernutzung
Anordnung, Schilder, und wer was macht
Der Vorgang besteht aus zwei Teilen, die häufig verwechselt werden. Die Behörde erteilt die verkehrsrechtliche Anordnung, also die Erlaubnis, dass an dieser Stelle ein Halteverbot gelten darf. Die Schilder selbst kommen von einer Firma, die sie aufstellt, das Datum dokumentiert und sie nach dem Umzug wieder abholt. Bei uns laufen Antrag, Aufstellen und Abholen in einem Posten zusammen, an einer Anschrift bei ab 57 €, an beiden bei ab 90 €.
Soll zusätzlich ein Möbellift auf der Straße stehen, kommt ein zweiter Antrag dazu: eine Sondernutzung nach Paragraf 11 des Berliner Straßengesetzes mit 80,00 Euro Verwaltungsgebühr und 25,00 Euro je Tag und Standort. Die verkehrsrechtliche Anordnung ersetzt sie nicht, und die Sondernutzung ersetzt die Anordnung nicht. Zwei Anträge, zwei Gebühren, ein Umzugstag.
Damit die Zone am Morgen wirklich frei ist
Die Vorlauffrist der Schilder ist höchstrichterlich geklärt. Das Bundesverwaltungsgericht hat am 24.05.2018 entschieden, Aktenzeichen 3 C 25.16, dass ein Fahrzeug nur dann kostenpflichtig abgeschleppt werden darf, wenn das Verkehrszeichen mit einer Vorlaufzeit von mindestens drei vollen Tagen stand, und zwar ohne stundenscharfe Berechnung. In der Praxis heißt das: frühestens am vierten Tag. Der entschiedene Fall betraf ausdrücklich die Vorbereitung eines privaten Umzugs. Wer knapper stellt, hat zwar Schilder, aber keinen belastbaren Anspruch auf einen freien Platz.
Vier Werktage Vorlauf gelten deshalb bei uns für die Schilder, nicht für den Antrag; der braucht die rund vier Wochen Bearbeitungszeit der Behörde. Beim Aufstellen fotografieren wir die Zone mit Datum und notieren die Kennzeichen der Fahrzeuge, die dort schon stehen. Ohne diesen Nachweis lässt sich später nicht belegen, wie lange das Zeichen stand, und genau daran scheitern Abschleppfälle.
Termin steht: Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde stellen, rund vier Wochen Bearbeitung
Anordnung liegt vor: die Schilderfirma stellt die Zone, mindestens drei volle Tage vor dem Umzugstag
Beim Aufstellen Schilder, Datum und die bereits parkenden Kennzeichen dokumentieren
Am Umzugstag steht der Wagen in der Zone, danach werden die Schilder wieder abgeholt
Fragen zum Halteverbot in Hellersdorf
- Wie lange vorher muss eine Halteverbotszone stehen?
Die Schilder müssen mindestens drei volle Tage vor dem Umzugstag stehen, ohne stundenscharfe Berechnung; das hat das Bundesverwaltungsgericht am 24.05.2018 unter dem Aktenzeichen 3 C 25.16 für einen privaten Umzug entschieden. In der Praxis wird deshalb frühestens am vierten Tag abgeschleppt. Der Antrag selbst braucht mehr Vorlauf, weil die Behörde für die Anordnung rund vier Wochen benötigt.
- Was kostet eine Halteverbotszone?
Die Behörde berechnet ab 21,00 Euro, je nach Umfang und Dauer der Zone. Bei uns kommen Antrag, Aufstellen und Abholen in einem Posten: an einer Anschrift ab 57 €, an beiden Anschriften ab 90 €. Was am Ende zu zahlen ist, steht vor dem Umzugstag fest.
- Wo wird das Halteverbot in Hellersdorf beantragt?
Bei der Straßenverkehrsbehörde im Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamts, Schkopauer Ring 2, 12681 Berlin, mit Sprechzeit am Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr und nach Vereinbarung. Der Antrag ist formlos, es gibt kein Formular und kein Online-Verfahren, und die Bearbeitung dauert rund vier Wochen. Wenn wir den Umzug fahren, übernehmen wir den Vorgang.
- Brauche ich für einen Möbellift eine zweite Genehmigung?
Ja, wenn er auf öffentlichem Straßenland steht. Neben der verkehrsrechtlichen Anordnung für die Fläche ist eine Sondernutzung nach Paragraf 11 Berliner Straßengesetz nötig, mit 80,00 Euro Verwaltungsgebühr und 25,00 Euro je Tag und Standort. Beide Vorgänge laufen getrennt, und beide brauchen Vorlauf.
Mehr zu den letzten hundert Metern
- Umzug mit Aufzug Ein Aufzug im Haus heißt noch nicht, dass der Umzug durch die Kabine geht.
- Möbellift Der Aufzug ist da, die Kabine zu kurz: dann geht das Sofa außen am Haus hoch.
- Hellersdorf-Nord Der dichteste Teil des Ortsteils: Geschossbau ab 1985, Straßenbahn im Weg, Aufgang tief im Block.
- Helle Mitte Zentrum des Ortsteils mit Rathaus, Bürgeramt und Hochschule: viel Lieferverkehr, wenig freie Fläche.
Zone beantragen, Weg messen
Nennen Sie uns Adresse und Wunschtermin, dann stellen wir den Antrag rechtzeitig und schreiten beim Aufmaß den Weg vom Halteplatz zur Wohnungstür ab.
- Vor dem Termin prüfen wir, ob Kabine und Türbreite für Ihre Möbel reichen
- Den Weg vom Halteplatz bis zur Wohnungstür messen wir vorher ab
- Kartons, Decken und Papier bringen wir mit und holen sie danach wieder ab
- Telefonisch an Werktagen, 09:00 bis 18:00 Uhr, das Formular nimmt rund um die Uhr an